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8. Mai 2018

Aktionsgruppe „Klima und Umwelt“: Landau tut was, aber sein „ökologischer Fußabdruck“ muss kleiner werden

Das trifft sich gut: Zufällig zeitgleich mit der feierlichen Verleihung des Titels „Fair-Trade-Stadt“ an die Stadt Landau findet am kommenden Samstag der zweite Informationsstand der Aktionsgruppe „Klima und Umwelt Südpfalz“ auf dem Landauer Wochenmarkt (vor der „Adler“-Apotheke) statt. Ab 9:00 Uhr wird  -  diesmal organisiert von der BUND-Kreisgruppe Südpfalz  -  auf die Nachhaltigkeitsthemen Flächenverbrauch und Bodenschutz  aufmerksam gemacht. Dies beinhaltet auch Fragen der Verkehrspolitik in und um Landau.

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26. April 2018

Das Elend unserer Bäche Wenig Leben, wenig Wasser, wenig Retention

Den vielen Bächen, die das Quell- und Oberflächenwasser des Pfälzerwalds dem Rhein zuführen, geht es oft nicht gut. Vom reichen Leben in diesen Lebensadern der südpfälzischen Landschaft ist nicht mehr viel übrig; viel Wasser ist ihnen ebenfalls nicht mehr geblieben; begradigt und oft eingezwängt in befestigte Rinnen können sie ihre ökologischen Funktionen nur noch unzureichend erfüllen. Die (Retentions-) Räume für Hochwasserrückhaltung sind vielerorts anderen Nutzungen zugeführt worden. Der BUND möchte dies am Beispiel Kaiserbach vor Augen führen.

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12. Januar 2018

Kreisel bei Dammheim: Keine neue LKW-Achse für die Südpfalz! Kommunalpolitik, Landwirtschaft und Tourismuss müssen rechtzeitig sich wappnen

Bei allem Verständnis für die Probleme am Dammheimer Knoten: Aus dem RHEINPFALZ-Artikel vom 11. Januar geht unter anderem hervor, welch hochfliegende Pläne die rheinland-pfälzische Verkehrspolitik für die Südpfalz bereit hält. Wie bereits jetzt schon spürbar, soll zukünftig immer mehr internationaler Schwerverkehr im Transit durch die Südpfalz geschleust werden. Vorgesehen hierfür ist ein durchgängig vierstreifig ausgebauter, aus drei Teilen zusammengesetzter Fernverkehrsstrang. Dazu zählt 1) die im Autobahnmodus ausgebauter B 10 durch Pfälzerwald und Queichtal, 2) eine vierstreifig ausgebaute B 272 bis Schwegenheim und 3) ab Schwegenheim die B 9 mit Anschluss ans rechtsrheinische Autobahnnetz.

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Zweite Rheinbrücke Wörth - Karlsruhe: BUND bei Ergänzender Anhörung: „Keine tragfähige Grundlage für Entscheidung“

Dem stark emotionsgeprägten Auftreten der Befürworter einer zweiten Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe setzt der BUND jetzt eine nüchterne Betrachtung mit Zahlen und Fakten entgegen. Dies geschieht mit Hilfe von drei Schriftsätzen, die Ende September auf Veranlassung der Umweltorganisation zwecks „Ergänzender Anhörung gemäß Paragraph 73 Abs. 8 Verwaltungsverfahrensgesetz“ der Planfeststellungsbehörde beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz zugeleitet wurden. Erarbeitet wurden die Stellungnahmen von dem Rechtsanwaltsbüro Deubner & Kirchberg (Karlsruhe), vom Verkehrs- und Umweltmanagement RegioConsult (Marburg) und vom Länderübergreifenden Bündnis gegen eine weitere Straßenbrücke über den Rhein zwischen Wörth und Karlsruhe.

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Zur Stellungnahme der Rechtsanwälte...
Zur Stellungnahme von RegioConsult...
Zur Stellungnahme des Bündnis gegen eine weitere Brücke...

17. August 2017

Bellheimer Westspange nicht genehmigungsfähig

Anlässlich seiner Beteiligung beim Bebauungsplan „Westspange“ der Ortsgemeinde Bellheim sowie bei der Änderung des Flächennutzungsplanes II der Verbandsgemeinde Bellheim lehnt der BUND das Vorhaben als nicht genehmigungsfähig ab. Es verstößt gegen die Naturschutzgesetzgebung von Rheinland-Pfalz, des Bundes sowie gegen die strengen Schutzbestimmungen der EU. Natur und umgebende Landschaft werden zum Leidwesen breiter Bevölkerungskreise in erheblichem Maße geopfert.

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Unsere Stellungnahme an die Verbandsgemeinde Bellheim

23. Juli 2017

BUND alarmiert Politiker und Behörden: Brückengigant soll längst totgesagte „Bienwaldautobahn“ wiederbeleben

Umweltschützer sind fassungslos und setzen sich energisch zur Wehr:

Verkehrsminister Wissing lässt trickreich die Wiederbelebung der totgesagten Autobahnpläne im Bienwald herbeizwingen - durch ein monströses Brückenbauwerk, das mit einer Spannweite von 36 Metern Raum bieten würde für sechs Autobahnspuren. Es kann nur dieses Autobahn-Motiv in Frage kommen. Errichtet werden soll dieses mehr als autobahntaugliche Bauwerk, damit zwei Kreisstraßen die zweispurige B 9 beim Forsthaus Langenberg queren können.

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7. Mai 2017

Landratskandidaten auf dem Prüfstand: 4 Fragen zum Umweltschutz

Der BUND Südpfalz hatte Mitte März die beiden Kandidaten der Landratswahl gebeten, ihre Ziele und Ansichten zu zentralen Themen des Umweltschutzes im Landkreis Germersheim mitzuteilen. Leider hat die Kandidatin der SPD- Nicole Zor, auch nach erneuter Aufforderung, nicht geanwort. "Das legt die Vermutung nahe, dass die Herausforderin dem Umweltschutz keinen großen Wert beimisst", schließt Kreisgruppenvorsitzende Karin Marsiske aus dem Schweigen. "Dies ist umso bedauerlicher, da Sozialpolitik und Umweltschutz Grundlage sind für ein gutes Leben einer Gesellschaft."

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Zu den Antworten von Dr. Fritz Brechtel...

28. Februar 2017

Castor-Behälter jetzt auf dem Neckar unterwegs: BUND organisiert Zuganreise zur Anti-Castor-Demo am 4.3.2017

5 Castor-Behälter mit abgebrannten Brennelementen sollen ab diesem Frühjahr übr den Neckar in das umstrittene Zwischenlager Neckarwestheim transportiert werden. Angeblich in „unsinkbaren“ Schiffen. Zur Auftaktdemo am 4.3. ab 13 Uhr in Heilbronn, organsiert die BUND Kreisgruppe Südpfalz eine gemeinsame Zuganreise ab 10:05 Uhr Hauptbahnhof Landau.

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28. Januar 2017

Rundschreiben an Südpfälzer Kommunalverwaltungen

Klimaschutz durch energetische Klärschlammverwertung:
In einem Brief an die Verbandsgemeindebürgermeister von SÜW und Germersheim sowie an die Stadtbürgermeister von Wörth, Landau und Germersheim haben wir die Gemeinden auf ähnlichen Maßnahmen wie die Klärschlammverstromung in Edesheim aufmerksam gemacht.

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20. Oktober 2016

BUND – Veranstaltung am 20.10.2016 um 19:30 Uhr im Haus am Westbahnhof / Landau

 

Vortrag: „Geschichte der Landschaftsnutzung in der Südpfalz am Beispiel von Bienwald und Wasgau - Bedeutung für Landschaftsbild und Biodiversität“.

Referent: Johannes Becker


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2. August 2016

Crowdfunding startet: Pfälzer Streuobstprojekt sucht Unterstützer

Dass die sonnige Pfalz neben Wein auch winzige Orte mit breiten Streuobstgürteln zu bieten hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Dass diese Streuobstwiesen vom Aussterben bedroht sind, schon. Denn meist nach dem Krieg angelegt sind die ehemaligen Besitzer meist zu alt um sich um ihre Wiesen noch ausreichen zu kümmern. Da es sich oft um alte, regionale Sorten an Steillagen handelt sind diese Wiesen ökologisch besonders wertvoll aber auch arbeitsaufwendig. Aus diesem Grund hat die Kinder- oder Enkelgeneration ein oft kein Interesse an der Pflege der Wiesen. Diesem Umstand will der BUND Südpfalz abhelfen. Und unterstützt die Streuobstbauern, die eine Weitergabe in die nächste Generation geschafft haben und schafft Anreize eigene Streuobstwiesen anzulegen oder zu pachten.

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20. Mai 2016

Saatkrähen in Landau - Stellungnahme von NABU und BUND zur Ankündigung der CDU Ratsfraktion verstärkt gegen die Vermehrung der Saatkrähen im Stadtgebiet vorgehen zu wollen

Seit einigen Jahren sind Saatkrähen in Landau heimisch. Seitdem kommt es immer wieder zu Beschwerden aus der Bevölkerung. Dabei geht es meist um Verunreinigungen durch den Kot der Tiere im Bereich der Brutkolonien oder um Lärmbelästigung am Abend und in den frühen Morgenstunden. Die Diskussionen werden zum Teil sehr emotional geführt. Forderungen nach Vergrämungen bis hin zum Abschuss der Tiere werden regelmäßig vorgebracht. Bislang hat keine Maßnahme zu einem Rückgang der Saatkrähen in Landau geführt. Nun kündigt die CDU-Fraktion an, noch stärker gegen die Vögel vorgehen zu wollen. Im Rheinpfalz-Artikel vom 13. Mai bleibt jedoch offen, wie das geschehen soll. Mit völlig unrealistischen Prognosen bezüglich der Bestandsentwicklung in den nächsten Jahren und Vergleichen mit Hitchcocks Gruselfilm „Die Vögel“ werden stattdessen Ängste geschürt; die Stimmung gegen die Vögel wird weiter aufgeheizt.

Mit ein paar interessanten Fakten möchten NABU und BUND zur Versachlichung der Diskussion beitragen.


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2. Mai 2016

Entwurf Bundesverkehrswegeplan 2030 BUND Rheinland-Pfalz: Pfälzerwald-Autobahn nicht „bauwürdig“

„Die Einstufung in den Vordringlichen Bedarf muss revidiert werden, wie die Kontrollrechnung zum Nutzen-Kosten-Verhältnis ergeben hat. Das Projekt ist nicht bauwürdig. Die naturschutzfachliche Betroffenheit ist wesentlich größer als angegeben. Die Flächeninanspruchnahme ist um ein Vielfaches höher“.

Dieses Fazit zum B 10-Ausbau im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 zieht eine 70 Seiten umfassende Analyse, die der BUND Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit einem renommierten Planungsbüro hat erstellen lassen.

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14. April 2016

Öffentlichkeitsbeteiligung BVWP 2030 - Auch Projekt B 10 („Pfälzerwald-Autobahn“) gehört auf den Prüfstand

Der Entwurf des „Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030“ liegt nun vor. Zum ersten Mal können alle Bürger und Verbände im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung dazu Stellung nehmen. Die Frist für eine Stellungnahme läuft bis zum 2. Mai. Zu richten ist sie an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BVMI), Referat G 12, Invalidenstr. 44, 10115 Berlin - Stichwort „BVWP 2030“.

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23. März 2016

Wohngebiet Landauer Südwesten: Wer denkt eigentlich an den Verkehr?

Landaus Verkehr rennt in eine schlimme Sackgasse:

Die „Schwarmstadt-Idee“ wird bei ihrer Umsetzung vor allem zu neuen Schwärmen an Individualverkehr auf den Straßen in und um Landau führen. Dazu gibt es Fragen, die aus der Bevölkerung an den BUND herangetragen worden sind. Und in der Tat ist nicht zu erkennen, ob sich die Väter der „Initiative Landau baut Zukunft“ schon Gedanken über ein vertretbares Verkehrskonzept für die umweltverträgliche Anbindung der mehr als 2000 Wohneinheiten gemacht haben. Wäre sie überhaupt machbar? Alleine am Beispiel Verkehr wird die Fragwürdigkeit des Projektes sichtbar.

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17. März 2016

B10-Ausbau im Bundesverkehrswegeplan 2016

Die BUND Kreisgruppe hat sich zum gestern bekannt gewordenen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2016 und den darin enthaltenen Plänen zum B10-Ausbau einige Gedanken gemacht und die wichtigsten Standpunkte niedergeschrieben.

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11. Januar 2016

Rundschreiben zur Energiewende

Wir als BUND-Kreisgruppe Südpfalz richten zu Beginn des ersten Jahres nach Paris an die kommunalen Gebietskörperschaften der Südpfalz den Appell: Die Pariser Ergebnisse verlangen eine Verankerung auch in der kommunalpolitischen Praxis.

Spätestens seit dem erfolgreichem Abschluss der Pariser Klimakonferenz ist klar, dass auf allen Ebenen von Politik und Gesellschaft energiepolitisch deutlich umgesteuert werden muss. Ein Ruck muss gewissermaßen einsetzen. Das hat Gründe: Es verdichten sich die Hinweise, dass der von uns Menschen verursachte und bereits deutlich spürbare Klimawandel von uns Menschen bald nicht mehr positiv beeinflusst werden kann. Er wird eine ungebremste Eigendynamik entwickeln. Die hochkomplexen Verhältnisse in der Erdatmosphäre erlauben keine genauen Prognosen, wann dieser Zeitpunkt eintreten wird. Dann aber werden nicht mehr verkraftbare Wetterextreme, dramatische Verschiebungen bisheriger Klimazonen, epidemische Katastrophen und nicht abreißendes Flüchtlingselend das Dasein auf der Erde unerträglich machen. Um einer solchen Entwicklung Einhalt zu gebieten, bedarf es zielgerichteten Handelns überall. Gerade auch wegen der derzeit lastenden Flüchtlingsproblematik.


Zum Rundschreiben an Spitzenpolitiker/Innen der Landkreise Germersheim, SÜW und der Stadt Landau...



Titelseite des Jahresberichtes 2007, Libelle als Titelbild

Jahresbericht 2007

Einblicke in die Arbeit des BUND, seine Einnahmen und Ausgaben, die Zahl seiner Mitglieder und Förderer – das alles und noch viel mehr finden Sie im

Jahresbericht 2007 (4 MB)

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