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Geothermie

Geothermie oder auch Erdwärme ist die als Wärme unter der Erdoberfläche gespeicherte Energie. Im Oberrheingraben herrschen in einer Tiefe von zwei bis zweieinhalb Kilometern Tiefe Temperaturen von 150 Grad. Diese geothermische Energie lässt sich in Wärme und Strom umwandeln. Dazu gibt es zwei Wege.

Einerseits lässt sich Wasser aus der Tiefe nach oben transportieren und dort umwandeln.
Andererseits ist es möglich, Wasser nach unten zu pumpen. Dort erwärmt es sich und gelangt wieder nach oben. Oberirdisch sind Wärmetauschanlagen und Turbinen notwendig.

In beiden Fällen kann Energie umgewandelt werden, ohne dass Luftschadstoffe oder Kohlendioxid frei werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Geothermie ständig verfügbar und nicht von Tages- oder Jahreszeiten abhängig ist.
Besonders hoch sind die Temperaturen relativ nahe an der Erdoberfläche außer im Oberrheingraben auch großflächig in Bayern und in kleinen Regionen in Mecklenburg-Vorpommern.

Textquelle: Rheinpfalz, Pfälzer Tageblatt, Nr.157, 09.07.2004, Seite: 15



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