Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Südpfalz

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Kreisgruppe Suedpfalz

Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Südpfalz

Immer weniger Grundwasser in der Südpfalz

Weniger Niederschläge, mehr Wasserverbrauch

Jedes Jahr sinken die Grundwasserpegel in der Südpfalz weiter. Weniger Niederschläge, aber auch mehr Entnahmen durch Industrie und Landwirtschaft machen sich bemerkbar.

Ein Bericht mit unserem langjährigen Mitglied und ehemaligen Landesvorsitzenden Ulrich Mohr.

aus der Sendung vom

Di, 17.3.2020 18:15 Uhr, natürlich!, SWR Fernsehen

https://www.swrfernsehen.de/natuerlich/immer-weniger-grundwasser-in-der-suedpfalz-100.html

P R E S S E M I T T E I L U N G

Jahreshauptversammlung des BUND Südpfalz:

Hohe Dichte an Umweltthemen in den drei Gebietskörperschaften

der Südpfalz

 

LANDAU/Pf.  Die weitere juristische Befassung des BUND mit der Planfeststellung für eine Zweite Rheinbrücke dürfte die rechtliche EU-Relevanz der durch das Projekt aufgeworfenen Naturschutzfragen zum Vorschein bringen. Das war vielleicht die bemerkenswerteste Mitteilung von Vorstandsmitglied Karin Marsiske auf der jüngsten Jahreshauptversammlung der BUND-Kreisgruppe Südpfalz. Das Treffen, das im fast überfüllten Tagungsraum des Forstamtes Haardt in Landau stattfand, ging zügig mit den üblichen Regularien und der dazu gehörigen Entlastung über die Bühne. Somit war viel Zeit für einige beispielhafte Problemschwerpunkte in dem reizvollen Landstrich zwischen Wasgau und Rhein, wo die südlichste Kreisgruppe des BUND Rheinland-Pfalz aktiv ist.

 

Im Focus bleibt nach wie vor das US-Depot  bei Lingenfeld. So hat der BUND  auf den 4. April ins Germersheimer Zeughaus alle Bürgerinitiativen, die in Rheinland-Pfalz sich mit militärischen Anlagen auseinanderzusetzen haben, zu einem Treffen eingeladen. Das Treffen steht unter dem Motto „Keine Sonderrechte für militärische Anlagen!“. Die Versammlung warf der Germersheimer Kreisverwaltung vor, sie füge sich im Falle der Lingenfelder Planungen ganz gerne in die Rolle dessen, der nichts zu sagen hat.

 

Große Sorge machte der gegen alle Versprechen der Politik weiter ungebremste Flächenverlust in der Südpfalz. So warf das zunächst nur umrisshaft erkennbare, aktuell aber schon spürbar von der Stadt Wörth und den Verbandsgemeinden Kandel und Hagenbach vorangetriebene „Interkommunale Gewerbegebiet“ bereits grundsätzliche Fragen auf. Für den Beobachter ist davon auszugehen, dass Vorranggebiete für Naturschutz, aber auch landwirtschaftlich genutzte Flächen von flächenhafter Versiegelung bedroht sein werden. Will man sich hier über den gültigen Landesentwicklungsplan (LEP) und den Regionalen Raumordnungsplan (ROP) einfach hinwegsetzen? Will man sich auf zeitaufwändige Zielabweichungsverfahren einlassen?

 

Schmerzlicher Flächenverlust droht auch bei der projektierten Südhangbebauung in Rülzheim.  Momentan wird eine Machbarkeitsstudie für die Potentialfläche erarbeitet. Wesentliche Aspekte, die in der Studie derzeit abgearbeitet werden, sind beispielsweise Verkehrsführung, Verkehrslärm sowie  Anforderung des Natur- und Artenschutzes. Die Kreisgruppe spricht sich aus umwelt- und naturschutzrechtlichen Gründen gegen eine Bebauung des Südhangs aus und wird die Planungen kritisch begleiten.

 

In der Sache Michelin-Ansiedlung in Bornheim hatte die BUND-Gruppe bei einer renommierten Frankfurter Anwaltskanzlei eine verfahrensrechtliche Einschätzung in Auftrag gegeben, die besagt, dass der Bornheimer Gemeinderat problemlos und risikofrei die Beendigung des laufenden Zielabweichungsverfahrens beschließen könne. Er würde damit nur den Zustand von 2014 wieder herstellen, als die Ausdehnung der Firma auf Bornheimer Gemarkung und auf eine unter europäischem Naturschutz stehende Natura 2000-Fläche einstimmig abgelehnt wurde.

 

Außerdem bringt sich die Kreisgruppe des BUND seit letztem Jahr zusammen mit fünf weiteren Gruppen wieder intensiver ein in den Kampf um den robusten Umgang des Gemüseanbaus mit dem Grundwasser, mit den Ackerböden und schließlich auch mit den Kollegen im konventionellen Landbau. Was hier seit Jahren geschehe, sei das krasse Gegenteil der dringend notwendigen Agrarwende. Die Auseinandersetzungen beziehen sich zunächst auf ca. acht Gemarkungen um Hochstadt. Anfang März wird es einen von langer Hand vorbereiteten Termin bei der SGD Süd in Neustadt geben, an dem eine beträchtliche Zahl von Kritikern aus Naturschützern, Bauern und wohl auch Kommunalpolitikern teilnehmen wird.

 

Ulrich Mohr

AUFRUF DES KLIMAWANDELS

 

WAS WIR ALLE DRINGEND ZU TUN HABEN:

 Alle Räte, Spitzen, Verwaltungen in Gemeinden, Städten und Kreisen, alle Unternehmen, ja die gesamte Bürgerschaft, alle sind aufgerufen zur Energiewende jetzt in den drei Hauptbereichen Strom, Verkehr, Wärme.  In der Kommune Landau sollen die Entscheider und Akteure ab sofort durch geeignete Erklärung und Aktion jeder Art nachhaltig für diese 12 Punkte sorgen:

Dateien zum Herunterladen:
190410 AUFRUF KLIMAWANDELS.pdf (410 kB)
190430 UnterschriftenblttAUFRUF KLIMAWANDELS .pdf (330 kB)


1. jährlich (in/ab 2019) mind. 2 MW an Photovoltaik/Solarthermie auf Gebäuden neu    anlegen,
2. in/ab Jahr 2020 jährlich mehrere WindKraftAnlagen zur Stromversorgung der Stadt/Region neu errichten,
3. nachweisen für die Jahre ab 2019: 5% pro Jahr sinkender Energieverbrauch (alle Energiearten) in öffentlichen und gewerblich-industriellen Bereichen,
4. innerörtlich mindestens 2 km pro Jahr an Radwegen und -spuren anlegen,
5. Tempo 30, auch 20/15  auf allen Straßen einführen bis 2021,
6. überall Vorrang für die dann bestehenden Radspuren, Vorrang des Kfz-Verkehrs endet,
7. kein weiteres Parkhaus oder ähnlich große Parkflächen mehr errichten,
8. Öffentlicher Verkehr u.a. mit Bahnausbau (2-gleisig nach Karlsruhe und Pirmasens, Oberleitung) in Höchstpriorität voranbringen,
9. ein regionales Programm im Mindestvolumen von 20 Mio. € pro Jahr auflegen zur maximalen Minderung der Energie- und Wärmeverluste in öffentlich, privaten und gewerblichen Bauten,  
10. Neu- und Umbauten nur mit Auflagen zum weitestgehenden Klimaschutz genehmigen,
11. öffentliche und Firmen-Haushalte an vorstehenden Zielen ausrichten, sofort alle widersprechenden beschlossenen und geplanten Ansätze (z.B. für Straßenbau) umwidmen,
12. aus Finanz- o.a. -Beteiligungen aussteigen, die fossile Energie-Wirtschaft unterstützen und somit klimaschädlich den Zielen 1-11 entgegenstehen: Kommunales DIVESTMENT.
 
Und: Wer sich bei Wahlen bewirbt, muss sichtbar für diese Ziele arbeiten, konkret vor Ort. Nur so verdient man/frau gewählt zu werden.

 

 

 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt.

Die Kreisgruppe Südpfalz trägt konkret mit  regionalen Projekten in der Region Germersheim, Südliche Weinstrasse und Landau zum aktiven Umweltschutz bei. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite! 

Mitgliederversammlung ab sofort ausgesetzt!

Liebe Mitglieder,

anlässlich der aktuellen Situation haben die Vorsitzenden der Kreisgruppe entschieden, die  Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 19.3.2020 abzusagen. Bis auf weiteres fallen die Treffen aus. Stattdessen wird es demnächst eine Zusammenfassung der aktuellen Themen über den E-Mail Verteiler geben. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem wir uns wieder treffen können, werden wir euch per E-Mail, facebook und auf der Homepage darüber informieren.

Viele Grüße und bleibt gesund!

PRESSEMITTEILUNG

Mündliche Verhandlung der Klage gegen Rheinbrücke beim Oberverwaltungsgericht Koblenz:

13.09.2019

BUND informiert über aktuellen Stand der Rechtsverfahren und bekräftigt Kritik

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Spendenaufruf

Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder und Freunde des BUND Südpfalz, wir möchten Euch herzlich zu unserer nächsten

Mitgliederversammlung am 16.01.2020 um 20:00 Uhr

ins Forstamt Haardt (Landau Westring 6) einladen.

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