Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Südpfalz

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Kreisgruppe Suedpfalz

Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Südpfalz

Flächenverbrauch ohne Ende: BUND fordert engagierten Bodenschutz und ruft zur Briefaktion auf

Mainz. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz ist Mitzeichner der Resolution und des offenen Briefes des Bundesbündnis‘ Bodenschutz an die Bundeskanzlerin. Die Aufforderung lautet, den Flächenschutz endlich auf die politische Agenda zu setzen, wirksam die Flächenversiegelung zu begrenzen, die Flächenkreislaufwirtschaft umzusetzen und den Betonparagrafen 13b Baugesetzbuch (BauGB) auf keinen Fall wiedereinzuführen.

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Immer weniger Grundwasser in der Südpfalz

Offener Brief an Herrn Eberhart Hartel, Präsident des Bauern- u. Winzerverb. RLP Süd

Sendung „Natürlich“ im SWR-Fernsehen vom 17. 03. 2020, 18:15 Uhr; hier: Ihr Beitrag zum Thema Beregnungspraxis im Gemüseanbau in der Südpfalz

Sehr geehrter Herr Präsident Hartelt,

in der Tat hat sich in diesen Wochen ein anderes Thema in den Vordergrund geschoben. Erlauben Sie mir dennoch ein paar Gedanken zu Ihrer Stellungnahme anlässlich der im Betreff genannten Reportage:

  • Erfreulich fanden wir, dass Sie um eine argumentative Auseinandersetzung mit den Positionen der in dieser Thematik zusammenarbeitenden sechs Naturschutzgruppen bemüht waren. Ihre Vokabel „ausbalanciert“ für den Umgang miteinander hat uns gefreut.
  • Die Aussage, dass diese Art eines industriell betriebenen Gemüseanbaus für die inländische Versorgungssicherheit („nur 40 Prozent“) unverzichtbar sei, steht in einem erklärungsbedürftigen Kontrast zu der häufig zu beobachtenden Praxis, dass massenhaft  -  manchmal bereits geerntete und gebündelte  -  Pflanzen unverkauft wieder umgepflügt werden müssen. Nebenbei bemerkt: Ich habe in meiner Kindheit einen anderen Umgang mit Landprodukten eingeschärft bekommen.
  • Gemüseanbau in der Südpfalz geht auch anders. Das erweist sich u. a. am Beispiel eines ökologisch arbeitenden Betriebs mit Hofladen in der Verbandsgemeinde Offenbach/Qu. Auch dort wird bewässert, aber wesentlich umsichtiger. Auch ein Verdacht auf Verstöße gegen das geltende Bodenschutzgesetz ist bei diesem Betrieb noch nie aufgekommen.
  • Für die Zukunft einer breit gestreuten und der Landschaft verpflichteten Landwirtschaft in der Südpfalz, wie überhaupt für den bäuerlichen Familienbetrieb, ist es auf die Dauer tödlich, wenn ein einzelner Großbetrieb ohne Rücksicht auf den Flächenbedarf anderer Betriebe ungebremst expandieren kann, weil er schlicht ein Mehrfaches an Pacht zu zahlen vermag. Schon mit Fairness hat
  • im Übrigen dieses Exekutieren der Wachstumsideologie nichts mehr zu tun. Folge: „Wachsen oder Weichen“.
  • Nebenbei bemerkt: Ein auf schiere Größe, Expansion und Wachstum programmiertes Betriebskonzept hat Schwächen und ist verwundbar; das belegt z. B. die derzeitige Corona-Krise, bei der die existenzielle Abhängigkeit von osteuropäischen Arbeitskräften sichtbar wird.

Sehr geehrter Herr Präsident Hartelt, sollte es wirklich das Bestreben der Spitzen in Politik und Verbandswesen  sein, dass wir eine gesunde Landwirtschaft behalten mit überlebensfähigen und die natürlichen Grundlagen achtenden  Familienbetrieben, dann kommt es auf folgende Weichenstellungen an:

  1. Die Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) muss endlich weg von einer Förderung, die fast ausschließlich die Fläche und damit oft auch die Bodenspekulation begünstigt.
  2. Das Marktgeschehen um landwirtschaftliche Erzeugnisse ist so zu reformieren, dass nicht Quasi-Monopole des Nahrungsmittelhandels über das Diktat bei den Erzeugerpreisen unsere Landwirte zum Spielball ihrer kurzfristigen und kurzsichtigen Geschäftsinteressen machen können. Wir müssen uns fragen, ob der Markt wirklich alles zum Wohl aller richtet. Sind industrielle Verfahren eins zu eins auf die Nahrungsmittelproduktion übertragbar?
  3. Es muss sich die Erkenntnis durchsetzen, dass Höfesterben und Artensterben im Grunde die zwei Seiten ein und derselben Medaille sind.

Ich denke, das wissen Sie.

 

Mit freundlichen Grüßen. Und bleiben Sie gesund!

(In Vertretung: Ulrich Mohr)

 

Di, 17.3.2020 18:15 Uhr, natürlich!, SWR Fernsehen

https://www.swrfernsehen.de/natuerlich/immer-weniger-grundwasser-in-der-suedpfalz-100.html

P R E S S E M I T T E I L U N G

Jahreshauptversammlung des BUND Südpfalz:

Hohe Dichte an Umweltthemen in den drei Gebietskörperschaften

der Südpfalz

 

LANDAU/Pf.  Die weitere juristische Befassung des BUND mit der Planfeststellung für eine Zweite Rheinbrücke dürfte die rechtliche EU-Relevanz der durch das Projekt aufgeworfenen Naturschutzfragen zum Vorschein bringen. Das war vielleicht die bemerkenswerteste Mitteilung von Vorstandsmitglied Karin Marsiske auf der jüngsten Jahreshauptversammlung der BUND-Kreisgruppe Südpfalz. Das Treffen, das im fast überfüllten Tagungsraum des Forstamtes Haardt in Landau stattfand, ging zügig mit den üblichen Regularien und der dazu gehörigen Entlastung über die Bühne. Somit war viel Zeit für einige beispielhafte Problemschwerpunkte in dem reizvollen Landstrich zwischen Wasgau und Rhein, wo die südlichste Kreisgruppe des BUND Rheinland-Pfalz aktiv ist.

 

Im Focus bleibt nach wie vor das US-Depot  bei Lingenfeld. So hat der BUND  auf den 4. April ins Germersheimer Zeughaus alle Bürgerinitiativen, die in Rheinland-Pfalz sich mit militärischen Anlagen auseinanderzusetzen haben, zu einem Treffen eingeladen. Das Treffen steht unter dem Motto „Keine Sonderrechte für militärische Anlagen!“. Die Versammlung warf der Germersheimer Kreisverwaltung vor, sie füge sich im Falle der Lingenfelder Planungen ganz gerne in die Rolle dessen, der nichts zu sagen hat.

 

Große Sorge machte der gegen alle Versprechen der Politik weiter ungebremste Flächenverlust in der Südpfalz. So warf das zunächst nur umrisshaft erkennbare, aktuell aber schon spürbar von der Stadt Wörth und den Verbandsgemeinden Kandel und Hagenbach vorangetriebene „Interkommunale Gewerbegebiet“ bereits grundsätzliche Fragen auf. Für den Beobachter ist davon auszugehen, dass Vorranggebiete für Naturschutz, aber auch landwirtschaftlich genutzte Flächen von flächenhafter Versiegelung bedroht sein werden. Will man sich hier über den gültigen Landesentwicklungsplan (LEP) und den Regionalen Raumordnungsplan (ROP) einfach hinwegsetzen? Will man sich auf zeitaufwändige Zielabweichungsverfahren einlassen?

 

Schmerzlicher Flächenverlust droht auch bei der projektierten Südhangbebauung in Rülzheim.  Momentan wird eine Machbarkeitsstudie für die Potentialfläche erarbeitet. Wesentliche Aspekte, die in der Studie derzeit abgearbeitet werden, sind beispielsweise Verkehrsführung, Verkehrslärm sowie  Anforderung des Natur- und Artenschutzes. Die Kreisgruppe spricht sich aus umwelt- und naturschutzrechtlichen Gründen gegen eine Bebauung des Südhangs aus und wird die Planungen kritisch begleiten.

 

In der Sache Michelin-Ansiedlung in Bornheim hatte die BUND-Gruppe bei einer renommierten Frankfurter Anwaltskanzlei eine verfahrensrechtliche Einschätzung in Auftrag gegeben, die besagt, dass der Bornheimer Gemeinderat problemlos und risikofrei die Beendigung des laufenden Zielabweichungsverfahrens beschließen könne. Er würde damit nur den Zustand von 2014 wieder herstellen, als die Ausdehnung der Firma auf Bornheimer Gemarkung und auf eine unter europäischem Naturschutz stehende Natura 2000-Fläche einstimmig abgelehnt wurde.

 

Außerdem bringt sich die Kreisgruppe des BUND seit letztem Jahr zusammen mit fünf weiteren Gruppen wieder intensiver ein in den Kampf um den robusten Umgang des Gemüseanbaus mit dem Grundwasser, mit den Ackerböden und schließlich auch mit den Kollegen im konventionellen Landbau. Was hier seit Jahren geschehe, sei das krasse Gegenteil der dringend notwendigen Agrarwende. Die Auseinandersetzungen beziehen sich zunächst auf ca. acht Gemarkungen um Hochstadt. Anfang März wird es einen von langer Hand vorbereiteten Termin bei der SGD Süd in Neustadt geben, an dem eine beträchtliche Zahl von Kritikern aus Naturschützern, Bauern und wohl auch Kommunalpolitikern teilnehmen wird.

 

Ulrich Mohr

AUFRUF DES KLIMAWANDELS

 

WAS WIR ALLE DRINGEND ZU TUN HABEN:

 Alle Räte, Spitzen, Verwaltungen in Gemeinden, Städten und Kreisen, alle Unternehmen, ja die gesamte Bürgerschaft, alle sind aufgerufen zur Energiewende jetzt in den drei Hauptbereichen Strom, Verkehr, Wärme.  In der Kommune Landau sollen die Entscheider und Akteure ab sofort durch geeignete Erklärung und Aktion jeder Art nachhaltig für diese 12 Punkte sorgen:

Dateien zum Herunterladen:
190410 AUFRUF KLIMAWANDELS.pdf (410 kB)
190430 UnterschriftenblttAUFRUF KLIMAWANDELS .pdf (330 kB)


1. jährlich (in/ab 2019) mind. 2 MW an Photovoltaik/Solarthermie auf Gebäuden neu    anlegen,
2. in/ab Jahr 2020 jährlich mehrere WindKraftAnlagen zur Stromversorgung der Stadt/Region neu errichten,
3. nachweisen für die Jahre ab 2019: 5% pro Jahr sinkender Energieverbrauch (alle Energiearten) in öffentlichen und gewerblich-industriellen Bereichen,
4. innerörtlich mindestens 2 km pro Jahr an Radwegen und -spuren anlegen,
5. Tempo 30, auch 20/15  auf allen Straßen einführen bis 2021,
6. überall Vorrang für die dann bestehenden Radspuren, Vorrang des Kfz-Verkehrs endet,
7. kein weiteres Parkhaus oder ähnlich große Parkflächen mehr errichten,
8. Öffentlicher Verkehr u.a. mit Bahnausbau (2-gleisig nach Karlsruhe und Pirmasens, Oberleitung) in Höchstpriorität voranbringen,
9. ein regionales Programm im Mindestvolumen von 20 Mio. € pro Jahr auflegen zur maximalen Minderung der Energie- und Wärmeverluste in öffentlich, privaten und gewerblichen Bauten,  
10. Neu- und Umbauten nur mit Auflagen zum weitestgehenden Klimaschutz genehmigen,
11. öffentliche und Firmen-Haushalte an vorstehenden Zielen ausrichten, sofort alle widersprechenden beschlossenen und geplanten Ansätze (z.B. für Straßenbau) umwidmen,
12. aus Finanz- o.a. -Beteiligungen aussteigen, die fossile Energie-Wirtschaft unterstützen und somit klimaschädlich den Zielen 1-11 entgegenstehen: Kommunales DIVESTMENT.
 
Und: Wer sich bei Wahlen bewirbt, muss sichtbar für diese Ziele arbeiten, konkret vor Ort. Nur so verdient man/frau gewählt zu werden.

 

 

 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt.

Die Kreisgruppe Südpfalz trägt konkret mit  regionalen Projekten in der Region Germersheim, Südliche Weinstrasse und Landau zum aktiven Umweltschutz bei. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben eine Mail oder stöbern vorerst auf unserer Seite! 

MITGLIEDERAUFRUF

Lieber BUND-Mitglieder in der Südpfalz,

im Auftrag der Stadt Landau pflegen wir an mehreren Wochenenden im Jahr das Gelände am Birnbach, das als ökologische Ausgleichsfläche für den Gewerbepark „Am Messegelände“ dient. Der Erlös aus diesen vertraglich vereinbarten Arbeiten ist ein wichtiger Beitrag zur Finanzierung unserer ehrenamtlich erbrachten Arbeit für Natur und Umwelt.

Es gibt einen Pool von einigen Helfern, mit deren Einsatz diese unter ökologischen Gesichtspunkten erbrachten Arbeiten bisher durchaus zu bewältigen waren. Wir könnten aber mehr Helfer brauchen. Und wir wissen, dass so manches Mitglied gerne bei solchen Arbeiten mitwirken würde, wenn es nur darum wüsste. Verbunden ist der Einsatz immer auch mit Essen und Trinken. Geselligkeit kommt nicht zu kurz  -  wenn auch derzeit wegen Corona etwas ausgebremst.

Es wäre sehr hilfreich, wenn sich möglichst viele für unseren erweiterten Helferpool melden würden. Dazu bräuchten wir auch Ihre E-Mail-Adresse und / oder Ihre Telefonverbindung, um zeitnah die witterungsabhängigen Termine anzumelden oder verschieben zu können.

Im Rhythmus der Jahreszeiten sind über die Vegetationszeit drei Mähtermine durchzuführen:

  1. Ende April / Anfang Mai (12.377 qm): Entlang Gehwegen
  2. Ende Juli (44.618 qm): ganze Fläche
  3. Ende September (44.618 qm): ganze Fläche.

Diese Einsätze beinhalten gleichmäßiges Verteilen des Mähgutes, das Ausmähen von Bäumen und Zäunen, Entfernung von Gehölzaufwuchs, Entfernung von Stock- und Stammaustrieb sowie von Hecken und Buschwerk. Und Entsorgen von Gehölzschnitt.

Arbeitsgerät wird gestellt.

Wir laden Sie ein zu sinnerfülltem Tun und freuen uns auf ein fröhliches Zusammenwirken mitten in der Natur.

Mit freundlichen Grüßen

Eure Vorstandschaft

Mitgliederversammlung ab sofort ausgesetzt!

Liebe Mitglieder,

anlässlich der aktuellen Situation haben die Vorsitzenden der Kreisgruppe entschieden, die  Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 19.3.2020 abzusagen. Bis auf weiteres fallen die Treffen aus. Stattdessen wird es demnächst eine Zusammenfassung der aktuellen Themen über den E-Mail Verteiler geben. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem wir uns wieder treffen können, werden wir euch per E-Mail, facebook und auf der Homepage darüber informieren.

Viele Grüße und bleibt gesund!

PRESSEMITTEILUNG

Mündliche Verhandlung der Klage gegen Rheinbrücke beim Oberverwaltungsgericht Koblenz:

13.09.2019

BUND informiert über aktuellen Stand der Rechtsverfahren und bekräftigt Kritik

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Spendenaufruf

Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder und Freunde des BUND Südpfalz, wir möchten Euch herzlich zu unserer nächsten

Mitgliederversammlung am 16.01.2020 um 20:00 Uhr

ins Forstamt Haardt (Landau Westring 6) einladen.

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